Eine Million für Städte und Gemeinden

Veröffentlicht am von FWG Schwalm-Eder

„Die finanzielle Lage des Schwalm-Eder-Kreises hat sich positiv entwickelt“, so der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Günter Rudolph und der Fraktionsvorsitzende der FWG Willi Werner. Diese verbesserte Haushaltslage des Kreises mit einem der niedrigsten Schuldenstände in Hessen sei auch Ergebnis der soliden Haushaltspolitik der Koalition. Anlass, sich gemütlich zurückzulehnen, sehen Rudolph und Werner trotz der verbesserten Lage indes nicht. „Es liegen noch große Aufgaben vor uns. Wir müssen auch um der künftigen Generationen willen die in früheren Jahren angesammelten Altschulden kontinuierlich abbauen. Nur so können wir dauerhaft unsere finanzielle Unabhängigkeit erhalten. Wir wollen auch weiterhin den Vereinen kostenlos die Hallenbenutzung ermöglichen und im Bereich Kinderbetreuung die Kommunen unterstützen.“ Rudolph und Werner schlagen daher vor, die Kreisumlage um eine Million Euro zu senken und den Städten und Gemeinden dieses Geld zurückzugeben. In Zahlen bedeutet das ungefähr, dass die Umlage bei 54% liegen wird, damit ist dies die drittniedrigste Kreisumlage im Land. Für 2014 soll auf eine Kreditaufnahme verzichtet und die übrigen Überschüsse zur Reduzierung der Kassenkredite und zum Abbau von Altschulden verwendet werden.