FWG fordert: Keine Suedlink Trasse im Kreis

Veröffentlicht am von FWG Schwalm-Eder

FWG-Kreistagsfraktion fordert : Keine Suedlink-Gleichstromtrasse durch den SEK

williNachdem Ministerpräsident Seehofer keine neuen Stromtrassen in Bayern zulassen will, ist das Konzept von Suedlink so gut wie geplatzt und für die FWG steht daher fest, dass im Schwalm-Eder Kreis keine Stromtransfertrassen erforderlich sind. Wenn die Nutzniesser der Gleichstromtrassen diese ablehen, kann man den Menschen in den Durchleitungsregionen nicht zumuten, dafür unwägbare Belastungen in Kauf zu nehmen.
Willi Werner, Fraktionsvorsitzender der FWG aus Edermünde sieht daher durch die Entwicklung in Bayern keinen Grund, eine Stromtransfertrasse durch Nordhessen zu tolerieren.
Die FWG ist ein Befürworter der dezentralen Energieversorgung aus der Region, für die es bereits gute Ansätze gibt und die Fraktion ist der Überzeugung, dass dies in Nordhessen auch erfolgreich umgesetzt werden kann.
Warum sollen wir unseren Schatz, eine intakte, mit hoher Lebensqualität ausgestattete Natur und Landschaft mit Stromtrassen belasten, die die potentiellen Stromempfänger selbst ablehnen. Von der Bundespolitik ist daher einzufordern, endlich ein Konzept zur dezentralen, nachhaltigen Energieversorgung vorzulegen, anstatt den großen Energieversorgern Blankoschecks auszustellen.
Die Handlungsweise der Bundesnetzagentur und der privaten Tennet sind in diesem Zusammenhang ohnehin nicht nachzuvollziehen. So gibt es keine entsprechende Raumplanung oder eine Mitsprache der kommunalen Körperschaften. Hierdurch wird die kommunale Selbstverwaltung komplett ausgehebelt.
Die gesetzlichen Vorgaben lassen der Bundesnetzagentur freie Hand bei der Umsetzung, daher ist der Bürgerprotest in den betroffenen Regionen verständlich und nötig, um gemeinsam mit den Vor Ort- Verantwortlichen diese, ohne die Menschen geplante Stromtrasse zu verhindern, betonte W. Werner abschließend.