Es geht um die Wurst

Veröffentlicht am von FWG Schwalm-Eder

TTIP und kein Ende

In der abgelaufenen Woche hat sich der Bundeslandwirtschaftsminister zu TTIP und zu den möglichen Folgen für europäische Produkte, insbesondere zu den Folgen für regionale Spezialitäten zu Wort gemeldet; Tenor war hierbei, dass nicht jede Wurst und nicht jeder Käse zu schützen sei und das finde er nicht so schlimm.
Hier hat man jemanden zum Minister gemacht, der, wie die sonst so besonnene DIE ZEIT schreibt eine missglückte Kreuzung aus Stromberger Pflaume, Bayrischer Brezn und Lüneburger Heidekartoffel ist und der Erzeugerschutz und Verbraucherschutz nicht so wichtig nimmt.
Nach der großen Aufregung im Kreis zum Thema Gebühren für die Fleischbeschau ist hier ein viel problematischeres Feld; hier muss man wirklich kritisieren, dass die regionale Vielfalt, im Kreis immerhin die Ahle Wurst, gefährdet ist, weil der Agrarminister kein Gespür dafür hat, was für die Menschen vor Ort wichtig ist;
daher: kein TTIP ohne besonderen Schutz der regionalen Besonderheiten.