Schulsozialarbeit dringend benötigt

Veröffentlicht am von FWG Schwalm-Eder

Die Schulsozialarbeit im SEK muss in der bisherigen Form weitergeführt werden.
Dies erwartet die FWG-Kreistagsfraktion nach Aussage ihres Fraktionsvorsitzenden  Willi Werner, Edermünde vom Land Hessen.
Es ist den Freien Wählern unverständlich, dass über das Kultusministerium immer wieder für Unsicherheit bei allen Beteiligten gesorgt wird.
So ist es der FWG ein Anliegen, die Drittellösung der Finanzierung: Land- Kreis- Gemeinden aufrecht zu erhalten. Da auch die Aufgabe von Dauer ist, sollten die in dem Bereich Schulsozialarbeit Beschäftigten von unsicheren Zeitverträgen auf eine dauerhafte Anstellung umgestellt werden.
Hier wäre es hilfreich, wenn das Land den Hut aufsetzen würde, sprich, diese Schulsozialarbeiter als Landesbedienstete einstellen würde, sie erfüllen ja pädagogische Aufgaben, daher wäre ein solches Verfahren folgerichtig.
Gerade weil der Bedarf an qualifizierten Sozialarbeitern und Sozialpädagogen steigt, ist es grundsätzlich falsch, diesen Bedarf nicht zu decken und den in diesem Bereich bereits Tätigen immer nur kurzfristige Stellen anzubieten und sie somit zu nötigen, in andere Beschäftigungszweige abzuwandern.
Die politisch Verantwortlichen in Wiesbaden müssen endlich begreifen, dass vorsorgliches Handeln, durch das man die Schüler zu Bildungsabschlüssen führen kann, der Gesellschaft für die Zukunft mehr nützt, als gescheiterte Jugendliche, die für die ganze Gesellschaft ungleich teurer werden.
Die präventive Schulsozialarbeit ist anerkanntermaßen die wirkungsvollste Betreuungsform an Schulen, betonte der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Willi Werner, Edermünde.
Die FWG fordert auf Dauer die Sicherstellung der dringend benötigten Schulsozialarbeit und Ruhe und Sicherheit für die Schulen, damit nicht vor jedem Schuljahresbeginn erneut darum gezittert werden muss.