Baut endlich die A49 fertig

Veröffentlicht am von FWG Schwalm-Eder

Wer bremst die A49 aus?

Wie wird die Fertigstellung der A 49 in den nächsten Jahren finanziert ? Wer bremst derzeit den Weiterbau und den Anschluß an die A7 aus ?
Diese Fragen stellen sich zur Zeit der FWG-Kreistagsfraktion im SEK. Den Freien Wählern ist es unverständlich, dass das neu aufgelegte 10 Milliarden Euro Bau-Investitionsprogramm des Bundes nicht unverzüglich genutzt wird, um die etwa 500 Millionen Euro Kosten für den Weiterbau und die Fertigstellung der A 49 sicherzustellen. Hier sind die Bundestagsabgeordneten unser Region gefordert, unverzüglich zu handeln, sagte der Fraktionschef Willi Werner, Edermünde.
Die Rolle der Hessischen schwarz-grünen Landesregierung bedarf dabei besonderer Beachtung. Wenn der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier nicht als Papiertiger betrachtet werden will, muß er in Berlin die Finanzierung einfordern und sicherstellen. Das traurige Schauspiel: die CDU will – die Grünen nicht, also wird nicht gebaut, darf man den Menschen vor Ort nicht länger zumuten. So sollte, alternativ, die durchgehende Finanzierung der A 49 über eine öffentlich- private Partnerschaft ( ÖPP ) geprüft werden, fordern die Freien Wähler. Hier gibt es gute Bespiele : Finanzierung der A 4 rund um Eisenach oder Abschnitte der A5 in Baden Württemberg; in Dänemark ist ÖPP schon lange ein bevorzugtes Modell. Die Menschen in unserer Region sind es leid, weiter veralbert zu werden. Erst fehlt jahrzehntelang Baurecht, das ist jetzt endlich durchgehend geschaffen! Nun fehlt angeblich das Geld. Oder fehlt jetzt doch der Wille, endlich zu handeln, fragt die FWG im Kreis?
Die unverzügliche Fertigstellung der A 49 ist für die Bürger und für die Wirtschaftskraft der Region Nordhessen von enormer Wichtigkeit. Die Lebensqualität der B3- Anrainer und die Regionalentwicklung werden von einer fertiggestellten A 49 positiv beeinflusst. Die grüne Blockade dieser dringend notwendigen Verkehrsader muss aufgehoben werden.
Handeln – wenn nicht jetzt – wann dann, fragt Willi Werner die Landes- und Bundespolitiker abschließend.