Windkraft im Schwalm- Eder Kreis

Veröffentlicht am von FWG Schwalm-Eder

Willi Werner, für die Freie Wählergemeinschaft in der Regionalversammlung:

Teilregionalplan Windenergie RP Kassel hat 32.000 Stellungnahmen in der Anhörung gebracht.

Die 2. Anhörung zum Teilregionalplan Windenergie, die am 15.Mai abgeschlossen wurde, hat 32.000, meist negative Stellungnahmen gebracht.
So gibt es ca. 2000 Einzelstellungnahmen und ca. 30.000 Massenstellungnahmen auf Unterschriftslisten.
Nach Auffassung des Fraktionsvorsitzenden und Mitglieds der Regionalversammlung, Willi Werner, Edermünde ist dies ein Ausdruck großen Interesses aber auch der Sorge unserer Mitbürger über die angedachten Planungen zum Thema Windenergie im Regierungsbezirk Kassel.

Diese Eingaben sind nach Auffassung der Freien Wähler sorgfältig zu prüfen und die Argumente der Einwender ernsthaft zu diskutieren. Eine Abwägung zwischen den Notwendigkeit der Energiewende, der dezentralen Energieversorgung sowie den Ängsten und Nöten der Mitbürger ist für die FWG unumgänglich.
Deshalb ist es nötig, die Stellungnahmen zu sichten und auch im Einzelfall zu bewerten. Hier ist die Verwaltung des Regierungspräsidenten gefordert. Die entsprechenden Unterlagen werden erst im Herbst vorliegen. Damit gibt es ein enges Zeitfenster für die Verabschiedung des
Teilregionalplans in diesem Jahr. Sollten die aufbereiteten Stellungnahmen der Regionalversammlung in diesem Jahr nicht vorliegen, ist eine Verabschiedung des Teilregionalplans Windenergie in dieser Legislaturperiode nicht mehr möglich.
Durch die nach der Kommunalwahl am 6.03.16 zu wählende Regionalversammlung, die sich konstituieren und zunächst in die Materie einarbeiten muß, könnte der Plan frühestens im Herbst 2016 beschlossen werden. Dieser Zeitverzug wird den Ausbau der Windenergie in der Region verzögern, obwohl weiterhin Baugenehmigungen nach Baurecht erteilt werden können.
Die FWG sieht die Anliegen der betroffenen Menschen als wichtigstes Kriterium.
Dem Eindruck, dass die Tierwelt, die es gewiss zu achten gilt, höher eingeschätzt wird, als die Bedürfnisse der Menschen muß entgegengetreten werden.
So müssen die Abstände von der Wohnbebauung überdacht, die Umzingelung von
Dörfern und die Massierung und Verdichtung von Windenergieanlagen verhindert werden. Denn nur mit der Akzeptanz unserer Mitbürger kann die dezentrale Energieversorgung sichergestellt werden.
Die nordhessischen Kreise werden durch die 380 KV-Leitung Vahle-Mecklar, durch die unsinnige Suedlink, die Bayern braucht, aber bei sich nicht duldet und durch massive Windenergieplanung
dreifach belastet.
Deshalb müssen die Menschen schon bei den Planungen, aber auch bei deren Ausführungen „mitgenommen“ werden, betonte Willi Werner abschließend.