FWG Kreistagsliste für die Kommunalwahl am 6. März 2016 beschlossen

Veröffentlicht am von FWG Schwalm-Eder

FWG will im Kreis weiter Verantwortung tragen.

Starke FWG- Kreistagsliste in einer sehr gut besuchten, aktiven Mitgliederversammlung in Fritzlar aufgestellt.

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Willi Werner, der wieder auf Platz 1 gewählte jetzige Fraktionsvorsitzende der FWG aus Edermünde, betonte in seiner Rede den Anspruch der Freien Wähler, auch in der neuen Legislaturperiode im Schwalm- Eder Kreis Verantwortung tragen zu wollen.
Die erfolgreiche Arbeit der jetzigen Koalition sei geprägt von weitsichtiger Mitarbeit der FWG- Fraktion. Dies wird nach Auffassung von Willi Werner deutlich in der überaus erfolgreichen Finanzwirtschaft des Kreises. So hat der Schwalm- Eder Kreis seit 3 Jahren keine Fehlbeträge mehr im Haushalt aufzuweisen und besetzt somit einen Spitzenplatz im Lande Hessen.
Ein Ziel der FWG wird weiter sein, die Verschuldung unter 100 Millionen € zu senken, denn nur so wird der Kreis künftig handlungsfähig bleiben und nur so können wichtige Aufgaben wie Schulbauunterhaltung, Kreisstraßenbau, schnelles Internet, Kinderbetreuungsangebote und ein leistungsfähiger Personennahverkehr erfolgreich verwirklicht werden.
Der neue Kommunale Finanzausgleich ist für den Kreis eine herbe Enttäuschung, so Werner weiter, denn er bringt für den SEK in 2016 Mindereinnahmen von 1.100000 €. Die Städte und Gemeinden erhalten im Gegenzug ca. 6,9 Millionen € mehr an Zuweisungen. Um die Kommunen dennoch weiter zu stärken, will die FWG in der Koalition die Kreisumlage erneut absenken. Hiermit ist die Hoffnung verbunden, dass damit eine Entlastung der Mitbürger bei den Steuern, Gebühren und sonstigen kommunalen Abgaben erfolgen wird.
Die FWG sorgt so mit dafür, dass das Leben auf dem Land nicht teurer wird als in der Großstadt!
Finanziell unwägbar ist derzeit die Flüchtlingsversorgung für den Kreis. Hier sind Kosten von etwa 1000 € pro Person und Monat anzusetzen, aber zur Zeit werden dem Kreis nur rund 600 € erstattet. Es bleibt also eine Lücke von etwa 400 € pro Monat und Flüchtling. Hier fordert die FWG endlich die volle Kostenübernahme von Land und Bund.
Andere Schwerpunktthemen, die von den weiteren Spitzenkandidaten angesprochen wurden sind die dezentrale Energiewende, für die im Kreis bereits gute Ansätze vorhanden sind und die Fortsetzung der im Kreis bereits begonnenen Maßnahmen zum Klimaschutz, für die sich die FWG seit Jahren stark gemacht hat.
Hier sehen die Freien Wähler aber noch weiteres Potential, auch und besonders bei der Beteiligung der Bürger an Kreisprogrammen.
Entscheidend ist auch die Bewältigung der Folgen des demographischen Wandels, der ländliche Gebiete wie den Schwalm- Eder Kreis stark verändern wird und daher große Anstrengungen erfordert.
Für die Kommunalwahl sind die Freien Wähler im Schwalm- Eder Kreis optimistisch und erwarten ein gutes Wahlergebnis.
Sie wollen den SEK verantwortungsvoll in eine lebenswerte Zukunft führen, betonte Willi Werner abschließend.

Die ersten zwanzig Kandidaten:

Willi Werner, Edermünde
Christa Strohm, Neuental
Lothar Kothe, Malsfeld
Achim Jäger, Homberg
Dr Christoph Pohl, Fritzlar
Markus Pollok, Ottrau
Christel Bald, Schwalmstadt
Markus Opitz, Edermünde
Elke Kochler, Ottrau
Helmut Mutschler, Malsfeld
Stefan Jens Witzel, Melsungen
Helwig Happel, Willingshausen
Dietmar Dunkel, Frielendorf
Ulrich Wiegand, Guxhagen
Reinhold Theis, Bad Zwesten
Dr. Berthold Alter, Melsungen
Christian Utpatel, Homberg
Melissa Wenderoth, Fritzlar
Winfried Hucke, Malsfeld
Beatrice Roß, Ottrau