Freie Wählergemeinschaft Schwalm- Eder vertritt die Verbände im Kreis

Veröffentlicht am von FWG Schwalm-Eder

FWG im Schwalm-Eder-Kreis: Arbeit geht weiter wie zuvor

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Nach diversen Berichterstattungen zu den Unruhen in der Partei „Freie Wähler“ nimmt der Vorstand der Kreis-FWG Stellung zu den verschiedenen Medienberichten.
„Die Berichterstattung hat dazu geführt, dass die Bürger im Kreis verunsichert sind, welche unterschiedlichen Rollen die FW und die FWG spielen“, so FWG-Kreisvorsitzender Helmut Mutschler. Hier wolle man nun Klarheit schaffen.
Die „Freien Wählergemeinschaften“ (FWG) im Kreis sind keine Partei, sondern verstehen sich schon immer laut ihrer Satzung als überparteiliche, unabhängige, bürgerliche, kommunalpolitische Kraft, in der sich Bürger für ihr Dorf, für ihre Gemeinde und für ihre Stadt engagieren. „Der persönliche Kontakt zu den gewählten Mandatsträgern in den Gemeinden und im Kreis, sowie das offene Ohr für die sehr unterschiedlichen Bedürfnisse in den Gemeinden tragen dazu bei, dass die FWG sich in den vergangenen Jahren zu einer kommunalpolitischen Kraft entwickelt hat, die aus den Parlamenten nicht mehr wegzudenken ist“, so Mutschler. Diese Möglichkeit, sich auf ganz unterschiedliche Themen je nach Gemeinde zu fokussieren, sei der Kern und die Stärke der FWG, die sie von den politischen Parteien unterscheide. An dieser Arbeit, sowohl in den Städten als auch in der Koalition mit der SPD im Kreis, würden die Unruhen in der Partei der Freien Wähler nichts ändern.
„Die Bürgerinnen und Bürger im Schwalm-Eder-Kreis haben den unabhängigen FWG-Gruppen ihr Vertrauen ausgesprochen, das man weiter mit großen Respekt behandeln werde“, so Mutschler. Umso mehr bedauere er nun, dass sich die kleine, erst 2012 gegründete Partei „Freie Wähler“ gegen die innerste Philosophie der FWG-Gruppen richte. Denn die soll die FWG in ihrer Arbeit eigentlich auf landes- und bundespolitischer Ebene unterstützen, sich aber keinesfalls in die politische Arbeit vor Ort einmischen. Auf der Webseite der Freien Wähler Hessen selbst betont Landesvorsitzender Eroglu, dass sich die FW als parteipolitischer Arm der hessischen Wählergruppen und deren Verband freier Wählergruppen FWG Hessen verstehe. Umso verwunderlicher sei es daher, dass man dieses demokratische Verständnis nun ad absurdum führe, indem man den eigenen Verbänden im Land mit konkurrierenden Parteigründungen bewusst schaden wolle. Insofern sei es mehr als verständlich, dass sich in der Zwischenzeit viele Mitglieder und Mandatsträger der FWG-Wählergruppen von der Partei „Freie Wähler“ distanziert hätten und ausgetreten sind.
Man könne nur hoffen, dass zum Wohle aller ein Umdenken in der Partei stattfinden würde. Für den Bürger selbst ändere sich indes in der Zwischenzeit nichts.