FWG verurteilt durchsichtige Neugründung

Veröffentlicht am von FWG Schwalm-Eder

Die FWG Schwalm-Eder nimmt mit Verwunderung Medienberichte zur Kenntnis, wonach sich im Schwalm-Eder-Kreis eine neue politische Gruppierung gebildet habe, die ihr Kürzel „FWG“ in ihrem Namen führen will. Aufgrund der damit einhergehenden und offensichtlich beabsichtigten Verwechselungsgefahr wird die FWG- Freie Wählergemeinschaft Schwalm- Eder geeignete Maßnahmen ergreifen, der neuen Gruppe die Verwendung des Kürzels „FWG“ zu untersagen.

Hintergrund ist eine Spaltung zwischen der Partei FW und der FWG- Freien Wählergemeinschaften in Hessen und im Schwalm-Eder-Kreis. Dabei geht es um die grundsätzliche Frage, auf welchen Ebenen und wie Politik gemacht werden soll. Während diejenigen, die der Partei angehören, die Landes-, Bundes- und Europaebene im Fokus haben, bleibt die FWG, Freie Wählergemeinschaft Schwalm-Eder, bei dem urspünglichen Ziel aller Wählergemeinschaften: die kommunale Entwicklung in den Dörfern, Städten und im Landkreis zu gestalten.

Die FWG Schwalm-Eder wurde im Jahre 1991 gegründet und ihre Vertreter 1993 erstmals in den Kreistag gewählt. Bei der letzten Wahl in 2016 errang sie 7 Mandate. Seit 2006 gestaltet sie in einer Koalition mit der SPD die Kreispolitik erfolgreich mit. Auch in zahlreichen kommunalen Parlamenten sind FWGs vertreten, u.a. in Niedenstein, Melsungen, Morschen, Wabern, Ottrau, Homberg, Edermünde, Schwalmstadt, Neukirchen und Frielendorf. In Homberg z.B. stellt die dortige FWG mit neun Stadtverordneten und drei Stadträten die drittgrößte Fraktion.

„Als Freie Wählergemeinschaft werden wir uns weiterhin unabhängig und überparteilich für die Anliegen der Bürger in unseren Städten und Gemeinden einsetzen“, erklärt der gesamte Vorstand einhellig: 

„Hier schlägt das Herz unserer Region, und hier geht es für uns darum, für das alltägliche Leben der Menschen vernünftige, nachhaltige Entscheidungen auf überparteilicher Basis zu treffen.“69144377-D972-4839-A527-77D330B72510