FWG verurteilt durchsichtige Neugründung

Veröffentlicht am von FWG Schwalm-Eder

Die FWG Schwalm-Eder nimmt mit Verwunderung Medienberichte zur Kenntnis, wonach sich im Schwalm-Eder-Kreis eine neue politische Gruppierung gebildet habe, die ihr Kürzel „FWG“ in ihrem Namen führen will. Aufgrund der damit einhergehenden und offensichtlich beabsichtigten Verwechselungsgefahr wird die FWG- Freie Wählergemeinschaft Schwalm- Eder geeignete Maßnahmen ergreifen, der neuen Gruppe die Verwendung des Kürzels „FWG“ zu untersagen.

Hintergrund ist eine Spaltung zwischen der Partei FW und der FWG- Freien Wählergemeinschaften in Hessen und im Schwalm-Eder-Kreis. Dabei geht es um die grundsätzliche Frage, auf welchen Ebenen und wie Politik gemacht werden soll. Während diejenigen, die der Partei angehören, die Landes-, Bundes- und Europaebene im Fokus haben, bleibt die FWG, Freie Wählergemeinschaft Schwalm-Eder, bei dem urspünglichen Ziel aller Wählergemeinschaften: die kommunale Entwicklung in den Dörfern, Städten und im Landkreis zu gestalten.

Die FWG Schwalm-Eder wurde im Jahre 1991 gegründet und ihre Vertreter 1993 erstmals in den Kreistag gewählt. Bei der letzten Wahl in 2016 errang sie 7 Mandate. Seit 2006 gestaltet sie in einer Koalition mit der SPD die Kreispolitik erfolgreich mit. Auch in zahlreichen kommunalen Parlamenten sind FWGs vertreten, u.a. in Niedenstein, Melsungen, Morschen, Wabern, Ottrau, Homberg, Edermünde, Schwalmstadt, Neukirchen und Frielendorf. In Homberg z.B. stellt die dortige FWG mit neun Stadtverordneten und drei Stadträten die drittgrößte Fraktion.

„Als Freie Wählergemeinschaft werden wir uns weiterhin unabhängig und überparteilich für die Anliegen der Bürger in unseren Städten und Gemeinden einsetzen“, erklärt der gesamte Vorstand einhellig: 

„Hier schlägt das Herz unserer Region, und hier geht es für uns darum, für das alltägliche Leben der Menschen vernünftige, nachhaltige Entscheidungen auf überparteilicher Basis zu treffen.“69144377-D972-4839-A527-77D330B72510

FWG fordert: Riesenbärenklau bekämpfen

Veröffentlicht am von FWG Schwalm-Eder

BEDBB1B0-72BC-4799-889C-F0476F4835D0Der Riesenbärenklau, auch bekannt als Herkulesstaude, ist in Zentraleuropa stark ausgebreitet.  Auch in unserer nordhessischen Heimat, und somit auch bei uns im Schwalm-Eder-Kreis wird er zu einem immer größeren Problem.

Er breitet sich auf unbewirtschafteten Flächen, wie an Bach- und Flußläufen, an Wegrändern, in Landschafts- und Naturschutzgebieten, auf Brachflächen und in und an Waldrändern vermehrt aus.

Die aus dem Kaukasus stammende Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu 4m und produziert bis zu 30.000 Samen pro Pflanze pro Saison.

Sie unterdrückt und verdrängt einheimische Pflanzen und zerstört damit die von uns allen gewollte natürliche Artenvielfalt.

Hinzu kommt, dass die Pflanze eine erhebliche Gefahr für Menschen darstellt. Denn alle Pflanzenteile der Herkulesstaude enthalten Furocumarine, die bei Kontakt mit dem Pflanzensaft auf die Haut gelangen. Das kann bei starker Sonneneinstrahlung zu starken allergischen Reaktionen führen. Auf der Haut bilden sich eine halbe bis 2 Stunden danach Blasen, wie bei schweren Verbrennungen. Ein Augenkontakt kann sogar zur Erblindung führen.

Personengruppen wie Kinder, Spaziergänger, Radfahrer und Wanderer sind genau so wie Naturschützer, Jäger, Land- und Forstwirte, sowie Bauhofmitarbeiter einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt.

Deshalb ist auch eine fortlaufende Aufklärung der Bevölkerung beispielsweise in den Medien sehr wichtig.

Die Ausbreitung der Pflanze wird durch unser Fließgewässernetz begünstigt, da die Samen schwimmfähig sind. Die Samen der Pflanze gelangen aus kleinen Bächen in Fulda, Eder, Schwalm und Ems.

Aus Sicht der FWG ist eine Kartierung des Vorkommens der Herkulesstaude die Voraussetzung für eine wirksame Bekämpfung. Diese Kartierung sollte unter Einbeziehung und Mithilfe der Bevölkerung, und hier insbesondere von Landwirten und Jägern, sowie Natur- und Umweltverbänden, erfolgen. Somit weiß man künftig auch Jahre nach einer erfolgreichen Entfernung der Pflanzen an welchen Stellen durch im Boden vorhandene Samen möglicherweise neue Pflanzen wachsen könnten. Ein nachhaltiges Bekämpfungsmanagement ist hier sowieso erforderlich, so Kothe.

Die notwendigen Maßnahmen zur Kartierung, Beseitigung und nachhaltigen Bekämpfung werden viel Geld kosten und Jahre dauern.

Die Bekämpfung der Pflanze ist nicht einfach, da eine chemische Bekämpfung auf den Flächen nicht infrage kommt.

Kothe erklärte, dass er an einer Fortbildungsveranstaltung zur Bekämpfung des Riesenbärenklau teilgenommen habe. Die Erkenntnis war, dass manuell nur durch die Entfernung der Knolle, die sich wie bei der Zuckerrübe etwas unter der Erdoberfläche befindet, die Pflanze beseitigt werden kann. Dabei wird, wie bereits rund um den Edersee, seit Jahren mit einem speziell angefertigten Spaten die Pflanze unter der Knolle abgeschlagen. Das Tragen einer vollständigen Schutzkleidung ist dabei unbedingt erforderlich. Dort wo ein maschineller Einsatz möglich ist erzielte man gute Erfoge mit einem ein- bis zweimaligen Abfräsen der Fläche vor der Samenbildung. In einzelnen Gemeinden wie beispielsweise Homberg hat man schon gute Erfolge erzielt. Seit 2018 erfolgt auch eine Bekämpfung der Riesenbärenklaue im Bereich des FFH-Gebietes der Eder im Raum Fritzlar und Wabern. Weitere Maßnahmen sind in Planung. Auf Brachflächen in Knüllwald setzt man derzeit die Thüringer Waldziege zur Beweidung von Flächen ein. Eine mehrjährige Beweidung soll die Herkulesstaude verdrängen.

Aufgrund der von der Pflanze ausgehenden Gefährdung und ihrer aggresiven Ausbreitung, sowie  der erforderlichen mehrjährigen Bekämpfung  und weiteren Beobachtung ist hier ein übergeordnetes, systematisches Vorgehen erforderlich, um die betroffenen Kommunen und Privateigentümer nicht zu überfordern.

Deshalb stellen FWG und SPD folgenden Antrag::

Der Kreisausschuss wird gebeten, Maßnahmen zur Bekämpfung der invasiven Art Riesenbärenklau (auch Herkulesstaude genannt) zu initiieren (Kartierung, Beseitigung und nachhaltige Bekämpfung sowie ein entsprechendes Monitoring). Das hat in enger Kooperation mit dem Land Hessen zu erfolgen, das in jedem Fall die Grundeigentümer – sofern kein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen – vom Verursacherprinzip freistellen muss, da dies in diesem Fall absolut widersinnig ist. Ferner sollte das Land die Kartierung, Beseitigung und nachhaltige Bekämpfung sowie ein entsprechendes Monitoring finanzieren, zumindest jedoch fördern.

Zusätzlich beantragen wir, dass im zuständigen Ausschuss für Umwelt, Energie und Landwirtschaft fortlaufend, mindestens einmal jährlich, über den aktuellen Stand der Maßnahmen berichtet wird.

Beschluss: Der Kreistag hat den Antrag zur weiteren Beratung an den zuständigen Ausschuss überwiesen.39C13B5D-75D5-4B64-BCE3-A835FCD1220A

FWG fordert Schuldenprävention für Jugendliche

Veröffentlicht am von FWG Schwalm-Eder

Schuldenprävention muss im Kinder-bzw. Jugendalter beginnen. Wir als Kreis möchten das Land Hessen auffordern wichtige Bildungs- und Präventionsarbeit im Bereich der Schuldenprävention an Schulen des Schwalm-Eder Kreises zu unterstützen, finanzielle Mittel und Beratungs- oder Lehrkräfte zur Verfügung zu stellen. Es gibt einige Beispiele der Kooperation mit Trägern von Schuldnerberatungen, Stiftungen und Diakonie wo Fachkräfte Projektarbeit, Workshops, Seminare und im Fachstundenbereich der Schulen über Finanzkompetenzen, Schuldenfallen usw. mit den Schülern die Thematik vertiefen. Warum sollten wir uns hier schon um Schulden machen- im Kinder- und Jugendalter kümmern?

Lernen, wie man sinnvoll mit Geld und Kreditangeboten umgeht, ist nicht einfach. Elternhaus und Schule sind häufig mit der Vermittlung notwendiger Finanzkompetenzen überfordert. Aggresive Werbung und immer mehr Kauf- und Kreditangebote tun ihr übriges. Mindestens 3Mill. Haushalte gelten bundesweit als überschuldet, d.h. sie können ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr in vollem Umfang nachkommen. Kinder und Jugendliche dieser Haushalte sind davon besonders betroffen.

Vielen Menschen ermöglicht erst das Schulden machen, an dem teilzuhaben was für andere selbstverständlich ist: ein eigenes Auto, Möbel, Smartphone usw. Erlebnis- und Luxuskonsum sind ausgeprägter denn je, ein Schüler ohne das neuste Handy oder die angesagte Markenbekleidung ist schon fast „wie eine Fisch ohne Wasser“. Geld wird zu einer Art Schlüssel für soziale Teilhabe, denn für die meisten Freizeitaktivitäten benötigen sie Geld oder Konsumgüter.

Einer Kids Verbraucheranalyse des Bauer Verlages ist zu entnehmen, dass den rund 12 Mill. Mädchen und Jugen im Alter von 6bis19 Jahren weit über 20 Milliarden Euro zur Verfügung stehen, gerade das ermöglicht häufig einen konsumorientierten Lebensstil, der mit einem unreflektierten Umgang mit Geld und der Vorstellung verbunden ist, dass dieser Lebensstil problemlos beibehalten werden kann.

Dabei fangen die Probleme nicht erst an, wenn erwachsene Menschen Zahlungsvereinbarungen treffen, die später durch widrige Umstände nicht eingehalten werden können. Probleme entstehen auch nicht erst, wenn 18jährige ihr Konto überziehen und Kredite aufnehmen dürfen. Die Grundlagen für einen sorgfältigen Umgang mit Geld werden schon viel früher gelegt, genau hier wollen wir mit unserem Antrag ansetzen und den Bildungsauftrag einfordern.

Im Bereich der Finanzkompetenz soll dazu beigetragen werden, die Kinder und Jugendlichen stark zu machen, „Werbung- Wünsche- Wirklichkeit“ klar zu definieren. Ziel muss es sein, Schülerinnen und Schülern frühzeitig und möglichst,– vor Eintritt der Geschäftsfähigkeit in ihrer Finanzkompetenz und Eigenverantwortlichkeit gestärkt und über Schuldenrisiken aufgeklärt zu werden. Sie sollen einen reflektierten Umgang mit ihren Konsumwünschen erlernen, Planungskompetenz erwerben und zur Risikoabschätzung befähigt werden. Langfristiges Ziel sollte sein, der Verschuldung von jungen Menschen , sowie der Überschuldung im späteren Erwachsenenalter vorzubeugen.

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Ankündigung Mitgliederversammlung

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SAVE THE DATE: Mitgliederversammlung am 19.6. 19.00h in Malsfeld, Hotel Jägerhof
Einladung folgt

 

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Radeln auf der Kanonenbahn

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Kreistag unterstützt Bahnradweg-Initiative der FWG

Ein durchgehender, bequemer und leicht zu fahrender Radweg von Schwalmstadt über Frielendorf bis Homberg: Einstimmig hat der Kreistag des Schwalm-Eder-Kreises am zurückliegenden Montag (27. Mai) einen entsprechenden Antrag von FWG und SPD unterstützt. Der Plan ist, die ungenutzte alte Bahnstrecke zu einem Radweg zu machen. Bereits vorhandene Radwege sollen dabei natürlich nicht zerstört, sondern im Gegenteil an den neuen Fernradweg angebunden werden.

„Bahnradwege gehören zu den Erfolgsgaranten im Tourismus“, heißt es in der Begründung des Antrages. „Gerade in unserer hügeligen Landschaft bieten alte Bahnstrecken die Möglichkeit, einfach zu befahrende Radwege zu erstellen. Die Genialität der Ingenieure, die im 19. Jahrhundert für den Dampflokbetrieb optimierte Routen gebaut haben, wird heute zum Vorteil für Radfahrerinnen und Radfahrer.“

Ähnlich wie beim Bau des vorhandenen Bahnradweges von Niederaula nach Schwalmstadt sollen die Kosten von Land und Bund übernommen werden. Dort nämlich wurde der Bahnradweg als „bundesstraßenbegleitender Radweg“ entwickelt – ein Vorhaben, das nun parallel zu B 254 und B 323 fortgesetzt werden soll.

Das Projekt Bahnradweg geht zurück auf eine Initiative der FWG Homberg, die von der Homberger Stadtverordnetenversammlung unterstützt wurde. Achim Jäger, Fraktionsvorsitzender der Homberger FWG und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FWG im Kreistag, freut sich darüber, dass sich der Landkreis das Anliegen zueigen macht: „Mit dem Ausbau des Bahnradweges leisten wir einen großen Beitrag zur Verkehrswende. Und wir setzen um, was Bundesverkehrsminister Scheuer (CSU) gerade auf dem Fahrradkongress in Dresden gefordert hat: Den Bau von Radwegen entlang von Landes- und Bundesstraßen zu verstärken.“ So stehen im aktuellen Haushalt des Bundesverkehrsministeriums in diesem Jahr 98 Millionen Euro für den Bau von Radwegen entlang von Bundesstraßen bereit. Geld, das im Schwalm-Eder-Kreis gut angelegt ist.

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Kreistag in Schwarzenborn

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Kreistagssitzung in Schwarzenborn im schönen Knüll; die FWG hat zusammen mit der SPD drei Anträge durchgebracht, u.a. den Antrag, einen Radweg von Treysa nach Homberg- Relbehausen auf der Kanonenbahn zu beplanen. Einstimmig.
Insgesamt sehr erfolgreiche Sitzung für die FWG- Fraktion.

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Kothe lobt Rehkitzretter

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JLothar Kothe: Rehkitztod bei Mahd vermeiden.

Vor 2 Jahren hat der Schwalm-Eder-Kreis auf Initiative Lothar Kothes 60 sogenannte Rehkitz-Retter angeschafft. Der Maschinenring Schwalm-Eder hat die Betreuung dieser Geräte übernommen, die von den Landwirten an 6 Standorten ausgeliehen werden können.

Lothar Kothe (FWG), Vorsitzender des Umwelt-, Energie- und Landwirtschaftsausschusses des Kreistages bezeichnete die Anschaffung als bisher vollen Erfolg. Immer mehr Landwirte setzen die Geräte ein und

retten damit zahlreiche Kitze vor dem Tod.

Einen zusätzlichen Vorteil hat auch der Landwirt, weil durch verendete Tiere verunreinigtes Futter entsteht und damit Botulismus als Gesundheitsrisiko für Nutztiere und in der Folge für den Menschen  auftreten können. 

Jäger und Landwirte werden mit dem Einsatz dieser Geräte auch ihrer Verpflichtung gegenüber dem Tierschutzgesetz besser gerecht, erklärte Kothe. Erfreulich sei, dass einzelne Jagdgenossenschaften sich bereits eigene Geräte angeschafft haben, die der Kreis mit einem Zuschuss gefördert hat.

Die Vorteile gegenüber den herkömmlichen Methoden ist die sehr wirkungsvolle Vergrämung durch optische und akustische Signale.

Die einfache Handhabung und die Tatsache, dass kein Gewöhnungseffekt beim Wild entsteht sind weitere große Vorteile.

Da das Gerät mehrere Tage effektiv wirksam ist, ist der Einsatz unabhängig vom Mähzeitpunkt einsetzbar.

Hinzu kommt die vielseitige Einsetzbarkeit bei Reh, Wildschwein und

Rotwild.

An folgenden 6 Standorten können die Geräte gegen eine Gebühr ausgeliehen werden.

Schwarzenborn: Wilfried Eckhardt, Triftweg 10, Tel. 0171/5176990

Homberg-Allmuthshausen: Nils Jakoweit, Wanderweg 39, 

Tel.  01743137961

Spangenberg-Schnellrode: Stefan Kieslinger, Zum Schönfeld 6, 

Tel.  0170/2836545

Malsfeld-Dagobertshausen: Lothar Kothe, Unterecke 4,

Tel. 0151/59227625

Niedenstein-Kirchberg: Jost Weber, Emstalstr. 51, 

Tel. 01735243021

Wabern-Zennern: Maschinenring Schwaln-Eder, Schulstr. 17

Tel. 05683/92380

Abschließend appelliert Lothar Kothe an die Landwirte, vermehrt die Geräte einzusetzen und bei Kollegen dafür zu werben, um Tierleben vor dem Mähtod zu retten.

Freie Wählergemeinschaft Schwalm- Eder fordert vom Land sichere ärztliche Versorgung

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FWG Schwalm-Eder fordert Planungssicherheit in der ärztlichen Versorgung 

Erste Zwischenergebnisse des hessischen Sozialministeriums liegen vor 

Nun ist klar: Der Medibus ist nur eine Ergänzung zum ärztlichen Versorgungsangebot auf dem Land. Dies teilte das Hessische Sozialministerium der sozialpolitischen Sprecherin der FWG Schwalm-Eder, Christa Strohm, auf Anfrage mit. Die Landarztquote sieht das Ministerium als ein ungewisses Steuerungsinstrument. Problematisch sei es, eine Ärztin oder einen Arzt zu verpflichten, eine hausärztliche Tätigkeit auf dem Land aufzunehmen. Die endgültige Entscheidung hierzu steht jedoch noch aus. Deshalb fördere das Land bereits seit 2014 die Gründung von lokalen Gesundheitszentren. An der Spitze der finanziellen Unterstützung stünden seit 2018 kommunale Aktivitäten. Diese unterstützten die Sicherung der gesundheitlichen Versorgung. Auch wird seitens des Landes auf die Bildung von Strukturfonds verwiesen.

Auf Vorschlag von Christa Strohm, mit dem Angebot von Praktika in ländlichen Hausarztpraxen ein besseres Kennenlernen der dortigen Arbeit zu ermöglichen, teilte das Sozialministerium mit, zukünftig verstärkt Lehrpraxen in die ärztliche Ausbildung einzubeziehen. Die FWG Schwalm-Eder hofft für die Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises, dass die bislang noch nicht ausreichend eingeleiteten gesetzlichen Maßnahmen noch rechtzeitig greifen. Die Breite der Krankheitsfälle in einer Landarztpraxis erfordert erfahrene Mediziner, die sich in der ländlichen Region wohl fühlen.

Auch wenn die grundsätzliche Richtung stimmt, sieht die FWGSE deutlichen Verbesserungsbedarf, gerade für unsere nordhessischen Strukturen der Flächenkreise. Die medizinische Versorgung auf dem Land darf hinter der im Rhein-Main-Gebiet nicht zurück stehen. Das Land muss mittelfristig Farbe bekennen und für die  Gesundheitsversorgung der Menschen in unserer Region auch entsprechende Landesmittel bereit stellen. 

FWG VORSTAND NEU GEWÄHLT

Veröffentlicht am von FWG Schwalm-Eder

FWG Kreisverband wählt neuen Vorstand

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In der  Jahreshauptversammlung des Kreisverbands der FWG Schwalm- Eder im Boglerhaus bei Schwarzenborn standen turnusgemäß Neuwahlen des Vorstands an.

Der Kreisvorsitzende Helmut Mutschler bedankte sich in seinem Bericht bei seinen Vorstandskollegen für die vertrauensvolle, erfolgreiche Zusammenarbeit, die letztendlich zum bislang besten Wahlergebnis der FWG Schwalm- Eder bei der vergangenen Kommunalwahl geführt hatte.

Er verwies darauf, dass die FWG als Kreisverband seit Jahrzehnten das Prinzip der Unabhängigkeit und Überparteilichkeit aufrechterhält und damit viele Bürger anspricht, die sich angesichts abnehmender Parteienbindung im Land von den politischen Parteien nicht mehr vertreten sehen. 

Darauf gelte es aufzubauen, die Unabhängigkeit und Selbständigkeit der FWG- Verbände im Kreis und in der Region müsse weiter gestärkt werden.

Der Vorsitzende verwies in seinem Bericht auf die beiden Fortbildungsveranstaltungen im abgelaufenen Jahr, in denen die Mitglieder des FWG Kreisverbands zu den wichtigen kommunalen Themen Hessenkasse sowie dem Vergaberecht weitergebildet wurden.

Der neue Vorstand, der von der Mitgliederversammlung jeweils einstimmig gewählt wurde, besteht künftig aus Helmut Mutschler, Malsfeld als altem und neuem Kreisvorsitzenden, seine Stellvertreter sind Markus Opitz aus Edermünde und Stefan- Jens Witzel aus Melsungen. Reinhold Theis aus Bad Zwesten bleibt für die Finanzen verantwortlich und Christa Strohm aus Neuental wurde zur Schriftführerin gewählt. Dem neuen Kreisvorstand gehören weiter sechs Beisitzer an, Beatrice Ross aus Ottrau, Achim Jäger aus Homberg, Ricardo Rosskopf aus Schwalmstadt, Klaus- Detlev Lehmann aus Melsungen, Dietmar Dunkel aus Frielendorf und Christian Utpatel aus Homberg.

Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Markus Pollok stellte sich bedauerlicherweise nicht mehr zur Wahl. Helmut Mutschler dankte ihm persönlich für die langjährige Unterstützung, insbesondere für die stets herausragende Vorbereitung von Wahlen in den vielen Jahren sowie für sein Engagement bei wichtigen überregionalen Themen.

Der neue Vorstand wird sich künftig verstärkt dem Ausbau des Kreisverbands, der Kommunikation mit den Ortsverbänden, sowie der weiteren Fortbildung der Verbandsmitglieder zu aktuellen kommunalpolitischen Themen widmen.

FWG-Kreistagsfraktion: Mobilfunk in der Region ist eine Katastrophe

Veröffentlicht am von FWG Schwalm-Eder

FWG-Kreistagsfraktion: Mobilfunk in der Region ist eine Katastrophe

Die Mobilfunkabdeckung in Nordhessen ist ein „unsäglicher Zustand.“ Das betonte der Fraktionsvorsitzende der Freien Wählergemeinschaft (FWG), Willi Werner, bei einem Treffen der FWG Kreistagsfraktion. Nachdem mit Breitbrand Nordhessen die Internetabdeckung auch im Schwalm-Eder-Kreis dauerhaft verbessert wird, muss nun der Lückenschluss bei der Mobilversorgung angefangen werden. „Es kann doch nicht sein, dass es heutzutage noch Gebiete in unserer Region gibt, in denen keine Telefonate mit Handys möglich sind“, so Werner. Während in Afrika das mobile Bezahlen mit dem Smartphone gang und gäbe ist muss man bei uns im ländlichen Raum schon froh sein wenn man im Notfall mit dem Mobiltelefon einen Arzt rufen kann.

Die FWG ist sich darüber bewusst, dass der Bau von Funkmasten übergeordnete Strukturen erfordert, die vom Land gewährleistet werden müssen. Hier ist auch die Bundesregierung gefordert, die Netzbetreiber zu einer flächendeckenden Versorgung zu verpflichten. Die neue App der Bundesnetzagentur, mit der Funklöcher erfasst werden können, ist dafür eine gute Hilfe(siehe https://www.bmvi.de/goto?id=431076). Die FWG bittet alle Bürgerinnen und Bürger von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen und möglichst viele Funklöcher zu melden. Nur so kann der politische Druck für Verbesserungen aufgebaut werden. Die FWG wird sich daher dafür einsetzen, dass die gewonnenen Erkenntnisse schnellstmöglich für den Ausbau der Mobilfunknetze auch in unserer Region genutzt werden.